Informationen zur Barrierefreiheit
Stand: 23. Mai 2026
Unser Anspruch
Wir möchten, dass möglichst viele Menschen Voltary nutzen können – unabhängig von individuellen Einschränkungen oder verwendeter Technik. Diese Informationen zur Barrierefreiheit gelten für unsere Online-Angebote, insbesondere die Voltary-Website www.voltary.de und die Voltary-Web-App app.voltary.de.
Rechtlicher Rahmen
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen im Verbraucherbereich. Nach unserer aktuellen Selbsteinschätzung fällt Voltary hinsichtlich Dienstleistungen unter die Kleinstunternehmen-Ausnahme des BFSG. Diese Einordnung prüfen wir regelmäßig und insbesondere dann neu, wenn sich Unternehmensgröße, Umsatz, Geschäftsmodell oder Produktumfang wesentlich ändern.
Diese Seite ist deshalb derzeit eine freiwillige Transparenzinformation. Unabhängig von der aktuellen Einordnung behandeln wir Barrierefreiheit als Produktanforderung und orientieren uns freiwillig an den Anforderungen der WCAG 2.1 (Konformitätsstufe AA) und der EN 301 549; Weiterentwicklungen wie WCAG 2.2 berücksichtigen wir fortlaufend.
Stand der Vereinbarkeit
Derzeit ist Voltary nach unserer Selbstbewertung teilweise barrierefrei. Automatisierte Prüfungen decken die Marketing-Seiten in mehreren Viewports, Sprachversionen und Farbschemata ab; zusätzliche Prüfungen berücksichtigen zentrale App-Flows. Eine vollständige manuelle Prüfung mit assistiven Technologien ist noch nicht für alle App-Funktionen abgeschlossen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, bekannte Hürden zu reduzieren und neue Features von Anfang an barrierearm zu gestalten.
Wie wir testen
Diese Informationen basieren aktuell auf einer Selbstbewertung. Wir prüfen u. a. mit:
- Automatisierte Accessibility-Checks mit axe-core/Playwright für WCAG 2.0/2.1 A und AA sowie ausgewählte Best Practices.
- Google Lighthouse (Accessibility-Audit) für zusätzliche Checks zu Kontrast, Semantik und Best Practices.
- Manueller Tastatur-Check (Tab/Shift+Tab, Enter/Space, Escape, Fokus-Reihenfolge und Fokus-Sichtbarkeit).
- Screenreader-Stichproben: z. B. VoiceOver (macOS/iOS) und NVDA (Windows).
Beispiele: Was wir bereits berücksichtigen
Eine Auswahl konkreter Maßnahmen und Design-Entscheidungen:
- Farbwahl in Visualisierungen: Heatmaps nutzen u. a. die (wissenschaftlich etablierte) Viridis-Farbskala, die auch bei vielen Formen von Farbsehschwäche gut unterscheidbar bleibt.
- Tabellen als Alternative: Wo möglich bieten wir zu Diagrammen eine tabellarische Darstellung der zugrunde liegenden Daten (z. B. für Heatmaps und XY-Plots).
- Screenreader-Hinweise: Interaktive Diagramme werden mit sprechenden Labels und Beschreibungen ergänzt (z. B. mit Verweis auf die Datentabelle, falls vorhanden).
- Nicht nur Farbe: Informationen werden möglichst nicht ausschließlich über Farbe vermittelt (z. B. durch Achsenbeschriftungen, Legenden, Werte/Tooltips und erklärende Texte).
- Tastatur-Interaktion: Interaktive Elemente sind grundsätzlich per Tastatur erreichbar; z. B. gibt es einen „Zum Inhalt springen“-Link und Komponenten wie Karussells unterstützen Tastatursteuerung (inkl. Status-Ansagen).
- Hilfetexte: Kontext-Hilfen (z. B. zu Diagrammen) sind auch ohne Maus nutzbar (Tastaturbedienung, Escape zum Schließen) und enthalten erklärenden Text als Alternative zur reinen Grafik.
- Lesbarkeit: Konsistente Schriftgrößen, Zeilenhöhen und responsive Typografie (skalierende CSS-Tokens) für gute Lesbarkeit auf Desktop und Mobile.
- Tastaturbedienung: „Zum Inhalt springen“-Link, sichtbare Fokus-Stile und semantische Bedienelemente (Links/Buttons statt klickbarer Divs) als Basis für Navigation per Tastatur.
- Dialoge & Overlays: Dialoge/Sidepanels nutzen etablierte Komponenten und sind in der Regel per Tastatur nutzbar; wichtige Aktionen sind klar als Buttons/Links umgesetzt.
- Semantik & Struktur: Logische Überschriftenhierarchie, klare Bereiche (Header/Main/Footer) und korrekt gesetzte Seitensprache (
lang). - Bewegung reduzieren: Animationen respektieren
prefers-reduced-motion, damit das UI bei Bedarf ruhiger bleibt. - Kontrast & Dark Mode: Wir achten auf ausreichende Kontraste und verbessern sie fortlaufend; Dark Mode wird unterstützt.
Bekannte Einschränkungen
Uns ist bewusst, dass aktuell u. a. folgende Punkte noch nicht überall optimal sind:
- Einige komplexe Diagramme/Visualisierungen in der Web-App sind für Screenreader noch nicht vollständig erschlossen.
- Einzelne App-Interaktionen sind noch nicht in allen Kombinationen aus Browser und assistiver Technologie vollständig manuell geprüft.
- Kontraste, Fokus-Stile und Alternativen zu rein visuellen Darstellungen werden laufend weiter verbessert.
Feedback & Kontakt
Wenn dir Barrieren auffallen oder du Hilfe brauchst, schreib uns gerne an barrierefreiheit@voltary.de. Bitte nenne nach Möglichkeit die betroffene Seite (URL) und beschreibe kurz, was nicht funktioniert.