Warum Messdaten helfen

Je genauer dein Verbrauchsprofil ist, desto besser kann Voltary PV-Größen, Batteriespeicher und Tarife bewerten. Besonders wichtig sind Tagesmuster, Lastspitzen, saisonale Unterschiede und flexible Verbraucher wie Elektroauto oder Wärmepumpe.

Für eine erste Orientierung reicht ein synthetisches Profil. Für konkrete Angebote und Investitionsentscheidungen sind echte Messdaten meist deutlich aussagekräftiger.

Welche Daten sinnvoll sind

Ideal sind zeitaufgelöste Verbrauchsdaten über mindestens einige Wochen, besser über ein vollständiges Jahr. Wenn du bereits eine PV-Anlage hast, helfen zusätzlich PV-Erzeugung, Einspeisung und gegebenenfalls Batteriedaten.

  • Zeitstempel mit Verbrauch in kWh, Wh oder Leistung in W
  • Stündliche Werte oder 15-Minuten-Werte, wenn verfügbar
  • PV-Erzeugung, Netzeinspeisung und Netzbezug bei bestehenden Anlagen
  • Hinweise auf große Verbraucher wie Wallbox, Wärmepumpe oder Klimatisierung

Wie du Daten sammeln kannst

Viele Haushalte kommen ohne neue Hardware an erste Daten. Häufig reichen Exporte aus Energieportalen, Wechselrichter-Apps oder Smart-Meter-Portalen. Für detailliertere Analysen können optische Leseköpfe, Home Assistant oder Energiemonitoring-Systeme hilfreich sein.

  • CSV-Export aus dem Portal deines Energieversorgers oder Messstellenbetreibers
  • Export aus Wechselrichter-, Speicher- oder Smart-Meter-Apps
  • Home Assistant mit Energie-Dashboard oder Zähler-Integration
  • Optischer Lesekopf am digitalen Stromzähler
  • Manuelle Monats- oder Tageswerte nur als grobe Orientierung

Was du vor einer Analyse prüfen solltest

Achte darauf, dass Zeitstempel, Zeitzone, Einheiten und fehlende Werte plausibel sind. Ein scheinbar kleiner Einheitenfehler, zum Beispiel Wh statt kWh, kann Wirtschaftlichkeit und Speichergröße stark verfälschen.

Wenn du unsicher bist, starte mit einem Upload in Voltary. Die Datenprüfung hilft dir, typische Strukturprobleme früh zu erkennen.

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